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Ich kaure unter euren Köpfen
und drück mich an die Wand,
damit die Sprungfedern mich nicht verletzen,
und mein silberndes Glöckchen,
das du mir gekauft hast,
keinen Laut gibt.
Frauchen wimmert,
und das klingt echt.
Und das ist auch gut so,
das zeigt ja,
dass sie den Luden nicht mag,
der ihr doch machen kann, was ich nicht kann.

Ich kleiner Schelm bin der Einzige,
den du lieben kannst,
ich heimse Zärtlichkeiten ein,
die mir gar nicht so zustehn,
wenn dein verweintes Mädchengesicht
mich so liebkost, als sei ich
verwöhntes Bürschlein
auch so ein armes Geschöpf.
Dann leck ich dir die Tränchen,
die manchmal blutig sind.

Und er
ist so tierlieb,
hat mir gestern wieder
ein blutiges Scheibchen
von seinem Rostbeef runtergereicht,
hmm, war das lecker!
Und er krault mich so gerne
und meint: Du kleiner Kerl
bist nicht so'n falsches Luder wie die Weiber.
Ach, ich liebe euch so!
Wenn's soweit ist, tauschen wir dann wieder
für ein neues Leben? Nur wir drei!

   
 
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