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WIND 

Dem reiß ich
den Regenschirm aus der Hand
auf dem Friedhofsparkplatz,
er schaudert, steigt wieder in den Wagen und fährt heim.
Besser so.

Dem mit der Panzerfaust
weh ich eisig ins Gesicht.
Er überfällt ein Land.

Dem schlag ich um,
ihn wittert das Wild, springt auf und flieht,
seine Kinder bleiben ihm hungrig.
Ein andermal.

Durch bloße Zweige, lichte Kronen
weht Haselpollen mein Hauch schon,
und Stille lieb ich,
doch
wessen
junge Knöchel, Hände, Wangen
spür ich? Dein Haar spielt mit mir,
dass dir der Junge nachblickt,
so schnell saust du den Berg hinunter,
Mädchen auf dem Rennsportrad,
ich könnte dich ja...

2003

   
 
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