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Wenn der Autokrat kommt, schulden wir Kinder Respekt!

Der Vatikanstaat ist eine Monarchie, die letzte in Europa, und die Katholische Kirche ist keine freiheitliche Demokratie, was vielen Menschen, die diesem totalitären Staat im Staate als Waisenkinder ausgeliefert waren, bis heute in den Knochen steckt. Und Kinder sollen gefälligst stillhalten und über sich ergehen lassen, was vom Autokraten kommt - findet immer noch CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich und tadelt Abgeordnete, die die Papstrede im Bundestag boykottieren wollen:

Die kommen mir vor wie kleine Kinder, die sich die Ohren zuhalten, wenn der Vater oder die Mutter was sagen, weil man sich aus seiner Kleingeistigkeit nicht herausbewegen will und sich jetzt nicht mit was auseinandersetzen will, weil man keine Lust dazu hat, oder die geistige Kraft dazu nicht hat.

Tyrannen, die ihr Volk wie unmündige Kinder behandeln, haben viele Feinde und entsprechend Angst, was die Polizei respektiert. Die Berliner Morgenpost berichtet, Anwohner, in deren Nähe der Papst kommt,

haben Briefe erhalten, in denen ihnen Unannehmlichkeiten angekündigt werden, sollten sie am Donnerstag ihre Fenster öffnen oder Besuch empfangen. Beides ist strikt verboten. Wer sein Haus betreten will, muss seinen Ausweis bereithalten, auf den Balkonen darf keiner stehen.

Solche Praktiken erinnern zumindest ein bisschen an den Besuch des nordkoreanischen Diktators in Russland, worüber berichtet wird:

In allen Orten, die Kim während seiner Reise besucht, empfahlen die russischen Behörden den Anwohnern „nachdrücklich“, ihre Häuser nicht zu verlassen und ihre Fenster mit dichten Vorhängen zuzuhängen – de facto ein verschärfter Hausarrest.

Wir Deutschen sind doch jetzt mündig geworden und kuschen nicht, oder?

22. September 2011

   
 
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